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Familienbewusstsein in Hamm

Das Projekt „Familienbewusste Unternehmen" geht in die 2. Runde.

Hamm, 15. Oktober 2012: Zeitsouveränität wird deshalb eines der Themen sein, mit dem sich die sechs Betriebe in den nächsten Monaten beschäftigen. Sie werden sich auch intensiv damit auseinander setzen, wie Beruf und Kinder vereinbar sind, der Wiedereinstieg nach einer Familienphase gut gelingt und wo pflegende Angehörige Unterstützung finden.


Mit dabei sind sechs Hammer Unternehmen: 

  • Agentur für Arbeit Hamm
  • Berufsförderungswerk Hamm GmbH
  • Hella KG Hueck & Co
  • Helinet Telekommunikation
  • Hammer Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft mbH
  • St. Barbara-Klinik

„Die Unternehmen wissen heute, dass Familienfreundlichkeit für junge Nachwuchskräfte eine große Rolle spielt.“, 

so Christoph Dammermann, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung. „Für uns in Hamm ist das ein Standortvorteil, deshalb hat die Wirtschaftsförderung dieses Projekt auf den Weg gebracht“. 

Zum Auftakt hielt Prof. Dr. Helmut Schneider, Mitautor des achten Familienberichtes der Bundesregierung den Impulsvortrag. Seine These lautet: „Gelingende Familie erfordert auch und insbesondere Zeit. Doch hängt die Zeitsouveränität von Eltern sehr stark davon ab, wie sie in die Arbeitswelt eingebunden sind.“ Hier gibt es Regelungsbedarf, der die Interessen der Familien berücksichtigt und betriebliche Notwendigkeiten nicht außer Acht lässt. Die Unternehmen, die Familien, die Kommunen und andere Akteure können nur gemeinsam zu sinnvollen Lösungen kommen.

Zeitsouveränität wird deshalb eines der Themen sein, mit dem sich die sechs Betriebe in den nächsten Monaten beschäftigen. Sie werden sich auch intensiv damit auseinander setzen, wie Beruf und Kinder vereinbar sind, der Wiedereinstieg nach einer Familienphase gut gelingt und wo pflegende Angehörige Unterstützung finden. Zusätzlich zu den Informationen, die in 5 Workshops vermittelt werden, bekommen die Betriebe praxisnahe Beratung und entwickeln Vorschläge, wie Familienfreundlichkeit in ihren Unternehmen umgesetzt werden kann.

„Vor den sechs Betrieben liegt viel Arbeit, die sich lohnt“, meint Jochen Berkemeier, Werksleiter von Salzgitter Mannesmann Line Pipe GmbH, die sich an der 1. Projektrunde beteiligt hatten. „Der Austausch der Betriebe untereinander gab wichtige Impulse. Was ein Betrieb ausprobiert hat, gab er an die anderen weiter“. Noch ein Jahr nach Abschluss der 1. Runde funktioniert dieses Netzwerk.

Zum Gelingen tragen auch kompetente Partner bei, die das Projekt begleiten: das Familienbüro der Stadt Hamm, die Regionalagentur Westfälisches Ruhrgebiet, der Unternehmensverband Westfalen Mitte, die IHK zu Dortmund, der DGB, der Einzelhandelsverband Westfalen-Münsterland und die Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe. Den Projektpartnern und der Wirtschaftsförderung werden um Abschluss die Maßnahmen der einzelnen Betriebe vorgestellt. Die Jury vergibt dann die Auszeichnung für die „Familienbewussten Betriebe“ aus Hamm. 

Ihr B.A.U.M. Kontakt


 
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