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"Lebenswelt Elektromobilität": Kongress in Mannheim setzt auf ganzheitliche Lösungen zur Zukunft des Verkehrs

Knapp 450 Gäste aus dem In- und Ausland diskutierten zwei Tage lang über die Zukunft der Mobilität.

Mannheim, 12. September 2011: 125 Jahre nach Carl Benz’ Erfindung geht ein weiteres Signal von Mannheim in die Welt aus. Knapp 450 Gäste aus dem In- und Ausland diskutierten zwei Tage lang über die technologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Zukunft der Mobilität. Die Teilnehmer haben anlässlich des Geburtstags einer bewährten Technologie Wege aufgezeigt, wie man sie kurzfristig ergänzen und langfristig sogar ablösen kann.

Wort-Bild-Marke aus vier bunten Linien des Kongresses

Im Mittelpunkt des Kongresses am 9. und 10. September 2011 im Mannheimer Congress Center Rosengarten standen die hervorragenden Ergebnisse der sieben Modellprojekte des Förderprogramms „IKT für Elektromobilität“, das von B.A.U.M. Consult München / Berlin im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) koordiniert wird.

Einheitliche Identifikations- und Abrechnungsverfahren per Handy oder RFID garantieren erstmals bundesweit einen diskriminierungsfreien Zugang aller Elektrofahrzeuge zu allen existierenden Ladesäulen. Informations- und Kommunikationstechnologien machen darüber hinaus grenzüberschreitendes Laden in Österreich und den Niederlanden möglich.

Das sind nur zwei der Ergebnisse, die im Rahmen des Förderprogramms bundesweit in sieben Modellprojekten erzielt wurden. 

Rund 50 Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft waren an der Entwicklung und Erprobung IKT-basierter Schlüsseltechnologien und Dienste für den Aufbau einer Elektromobilitätsinfrastruktur beteiligt. Das BMWi hat die Forschungsanstrengungen mit rund 45 Millionen Euro Fördergeldern aus dem Konjunkturprogramm II unterstützt. Rund 10 Millionen Euro hat darüber hinaus das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit beigesteuert. Im September präsentierten alle Projekte erstmals ihre Resultate aus den zweijährigen Forschungsvorhaben der Öffentlichkeit.

Der Kongress stand unter den Schirmherrschaften des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Die Eröffnung des Kongresses durch Ernst Burgbacher, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Ursula Heinen-Esser, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und Winfried Kretschmann, Ministerpräsident von Baden-Württemberg unterstrich die große Bedeutung, die der Kongress nicht für die Region, sondern für ganz Deutschland hat.

 

Führende Branchenvertreter und internationale Vernetzung

Keynote-Speaker und zahlreiche Experten aus verschiedensten der Elektromobilität verbundenen Branchen wie Automobilhersteller, Zulieferer, Energieversorger, Software-Unternehmen, Stadt- und Verkehrsplanung sowie Dienstleister setzten Impulse und gaben Einblick in visionäre Szenarien sowie praktische Anwendung und Umsetzung in den Sessions und Arbeitsgruppen zu "Smart Car", "Smart Grid" und "Smart Traffic". Zu den Referenten zählten auch mehrere Vertreter europäischer Modellprojekte.

Ein weiterer Höhepunkt des Kongresses war die Talk-Arena. Stadt und Land, Jung und Alt sind Lebenswelten, die unseren Alltag bestimmen. Aber welche Bedeutung haben diese Lebenswelten für einen Alltag mit Elektromobilität?  Schauspieler Hannes Jaenicke, Benz´ Urenkelin Jutta Benz und die Redaktionsleiterin von forum Nachhaltig Wirtschaften diskutierten mit Prof. Dr. Dr. Henning Kagermann, Präsident der acatech, Nationale Plattform Elektromobilität, Prof. Dr. Dr. Dieter Spath, Institutsleiter Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation und Helmuth von Grolman, Geschäftsführer Dialog Institut GmbH über die Akzeptanz und Hürden der Elektromobilität bei den Nutzern.

Großen Anklang fand auch der Marktplatz Elektromobilität - ein Format für die zielgerichtete Anbahnung von Vernetzungen und Kooperationen.

Besonders freuen konnte sich am Ende des Kongresses ein junger Mann aus Berlin: Er gewann die Nutzung eines „Stromos“ der Firma German-E-cars.

Am spätsommerlichen Samstagabend sorgte dann die Stadt Mannheim anlässlich des Jubiläums des Automobils mit der „autosymphonic“, einer Multimediasinfonie mit 80 Autos, für einen audiovisuellen Hochgenuss. Und auch hier hat Elektromobilität bereits Einzug gehalten: Einige der von Oldtimern bis Bussen reichenden Fahrzeuge waren Elektroautos!

 

Herausforderung Elektromobilität

Elektromobilität wird in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen, darüber sind sich die Verantwortlichen einig. „Wir können bei diesem Kongress zeigen, dass Elektromobilität weit mehr ist als das Austauschen eines Verbrennungsmotors gegen einen Elektromotor. Sie geht einher mit neuen Formen von Mobilität in städtischen und ländlichen Räumen. Und sie bietet neue Möglichkeiten für den Umbau unseres Energiesystems.“, erklärt Ludwig Karg, Leiter der vom BMWi beauftragten Begleitforschung des Förderprogramms „IKT für Elektromobilität“ und Geschäftsführer der B.A.U.M. Consult GmbH.

B.A.U.M. Consult konnte mit dem Kongress einen großen Erfolg verbuchen. B.A.U.M. Consult war vom Kongressveranstalter m:con - mannheim congress gmbh mit der Gestaltung des Fachprogramms beauftragt und darüber hinaus auch im Rahmen der Begleitforschung des Förderprogramms "IKT für Elektromobilität", deren Federführung sie auch innehat, in die Gestaltung des Kongress stark involviert.

Mann redet mit Mikro an einem Podium

Speziell zum Förderprogramm „IKT für Elektromobilität": www.ikt-em.de

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