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Vom Elektromobil zum intelligenten Mobilitätssystem

Sieben Modellprojekte erprobten Technologien und Dienste für die Integration der Elektromobilität in die Energie- und Verkehrsnetze.

"IKT für Elektromobilität" war ein vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) in ressortübergreifender Partnerschaft mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) initiierter Förderschwerpunkt im Rahmen der Technologiepolitik der Bundesregierung. Ein bundesweiter Technologiewettbewerb von BMWi und BMU hat zu sieben Projekten geführt, die von 2009 bis 2011 prototypische und wirtschaftliche Lösungen entwickelten und diese erstmals in umfassenden Feldversuchen testeten. Mit der Begleitung der Modellprojekte und des gesamten Programms hatte das BMWi ein Konsortium unter der Leitung von B.A.U.M. Consult GmbH beauftragt.

Knapper werdende Ressourcen und hohe Umweltbelastungen erfordern nicht nur Antriebskonzepte, sondern das gesamte Verkehrssystem neu zu denken. Elektrische Antriebe im Zusammenspiel mit erneuerbaren Energien können dazu einen wesentlichen Beitrag leisten. Mit dem Einsatz von elektrischer Energie im Straßenverkehr werden die bisher weitgehend unabhängig voneinander agierenden Energie- und Verkehrsnetze zusammengeführt. Das Gesamtsystem der Elektromobilität auf eine breite Basis zu stellen kann jedoch nur durch moderne IKT gelingen, insbesondere, wenn es auf energieeffiziente, wirtschaftliche und anwenderfreundliche Lösungen ankommen soll.

Die sieben Modellprojekte leisteten wichtige Beiträge zu zukunftsweisenden systemischen Lösungen für die Integration von Elektromobilität in intelligente Netze und die Einbindung von erneuerbaren Energien. Dies gilt für die Fahrzeugentwicklung wie für den Aufbau einer Elektromobilitäts-Infrastruktur. Im Mittelpunkt stehen IKT-basierte Lade-, Steuerungs- und Abrechnungsinfrastrukturen sowie darauf aufbauende Geschäftsmodelle, Dienste, Normen und Standards. Mit den Ergebnissen sollte die ausschlaggebende Grundlage für den realen Betrieb von Elektrofahrzeugen und Flotten geschaffen werden. „IKT für Elektromobilität“ zeigte aber auch, wie Elektrofahrzeuge als Elemente eines intelligenten, auf erneuerbaren Energien aufbauenden Stromnetzes genutzt werden und damit einen Beitrag zu den Klimaschutzzielen der Bundesregierung leisten können.

Die von BMWi und BMU geförderten Modellprojekte zur Erforschung und Erprobung von Informations- und Kommunikationstechnologien für die Elektromobilität waren:

GridSurfer

Land in Sicht: Inter-urbane Integration von Elektrofahrzeugen in Energiesysteme, Batteriewechsel inklusive

Im Nordwesten Deutschlands wurden Gesamtkonzepte für die Anbindung von Elektrofahrzeugen an die elektrischen Netze in Feldversuchen und Simulationen untersucht . Ein weiterer Schwerpunkt war die Überwindung des Problems der Reichweite in ländlichen Regionen durch Batteriewechselkonzepte.

Konsortialführer: EWE AG

Weitere Informationen: www.ewe.de/ewe-macht-zukunft/grid_surfer.php

Harz.EE-mobility

Mobil durch Wind und Sonne: Elektromobile als rollende Speicher

Hier wurde die technische und wirtschaftliche Einbindung von Elektrofahrzeugen in ein Energiesystem mit hohem Anteil erneuerbarer Energien mit Hilfe moderner Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) erprobt. Das Projekt setzte auf offene und international standardisierte Schnittstellen.

Konsortialführer: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Institut für Elektrische Energiesysteme

Weitere Informationen: www.harzee-mobility.de

e-mobility

IKT-basierte Integration der Elektromobilität in die Netzsysteme der Zukunft

Ziel war die Entwicklung und Demonstration einer innovativen Lade-, Steuerungs- und Abrechnungsinfrastruktur. Untersucht wurde, wie diese auf Basis regionaler erneuerbarer Energien und im Zusammenspiel der Strukturen von Stadt-Land-Tourismus in die Elektrizitätsnetze integriert werden kann.

Konsortialführer: RWE Effizienz GmbH

Weitere Informationen: www.e-ikt.de

Smart Wheels

Taxifahrt mit E-Antrieb: Intelligente Elektromobilität in der Modellregion Aachen

Das Aachener Konsortium entwickelte Geschäftsmodelle und konvergente IKT-Dienste zur Verbreitung von Elektromobilität durch die Integration in das Internet der Energie. Erprobt wurden die Infrastrukturen von Stadtwerken sowie ein intermodales Konzept verschiedener Fahrzeuggattungen zur Überwindung des Reichweitenproblems.

Konsortialführer: FEV GmbH

Weitere Informationen: www.smartwheels.de

Future Fleet

Dienstwagen mit grüner Energie: Einbindung von Elektrofahrzeugen in betriebliche Fahrzeugflotten

SAP und das Mannheimer Unternehmen MVV Energie planten als erste Unternehmen deutschlandweit, ihre Fuhrparks mit bis zu 100 Elektrofahrzeugen sowie passenden Ladestationen auszustatten. Die Steuerung erfolgte über den Forschungsprototypen einer Flottenmanagementlösung der SAP, die Versorgung über erneuerbare Energien.

Konsortialführer: SAP AG

Weitere Informationen: www.futurefleet.de

MeRegioMobil

Wenn die Waschmaschine mit dem Auto spricht: Elektrofahrzeuge als mobiler Speicher in Smart-Home-Energiemanagementsystemen

Ziel war es, im Jahr 2010 in Baden-Württemberg die Infrastruktur für eine große Zahl Elektrofahrzeugnutzer zu entwickeln und bis Ende 2011 in einem regionalen Feldtest zu erproben. Ein Schwerpunkt lag auf der Kopplung von intelligenten Hausgeräten und Elektrofahrzeugen innerhalb von Hausnetzen.

Konsortialführer: EnBW AG

Weitere Informationen: http://meregiomobil.forschung.kit.edu

eE-Tour Allgäu

Gipfelsturm mit Strom: IKT und Elektromobilität für Umwelt und Tourismus im Allgäu

Das Vorhaben widmete sich den besonderen Anforderungen an Mobilitätsbedürfnisse in ländlichen und Tourismusregionen mit spezieller Siedlungsstruktur und Geographie. Untersucht wurde, wie eine vielfältige Flotte unterschiedlicher Nutzung in einem einheitlichen IKT-System betrieben werden kann und welche Geschäftsmodelle sich dafür eignen.

Konsortialführer: Allgäuer Überlandwerk GmbH

Weitere Informationen: www.ee-tour.de 

Die Modellprojekte wurden vom BMWi und BMU mit rund 47 Mio. Euro gefördert. Das Investitionsvolumen umfasste rund 100 Mio. Euro. "IKT für Elektromobilität" war ein maßgeblicher Pfeiler des nationalen Entwicklungsplans Elektromobilität der Bundesregierung. Das Programm knüpfte eng an das Förderschwerpunkt „E-Energy - IKT-basiertes Energiesystem der Zukunft“ des BWMi an. Auch für E-Energie wurde B.A.U.M. Consult GmbH mit der Begleitforschung beauftragt. 

Die Begleitforschung hatte die Aufgabe, die zentralen Akteure der Elektromobilität durch Wissenstransfer und Kooperationen zu vernetzen, die Zusammenarbeit der Modellregionen untereinander zu unterstützen und verallgemeinerbaren Ergebnisse zu befördern. Dazu gehörte auch die Durchführung von öffentlichkeitswirksamen Aktivitäten, das Monitoring sowie die Evaluation der Aktivitäten der Modellprojekte.

Dem Begleitkonsortium gehörten renommierte Institute und Unternehmen an:

  • B.A.U.M. Consult GmbH, München / Berlin
  • TU Darmstadt, Institut für Elektrische Energiesysteme
  • incowia GmbH, Illmenau
  • LoeschHundLiepold Kommunikation GmbH, München / Berlin

Mit dem Folgeprogramm "IKT für Elektromobilität - Smart Grid - Smart Traffic - Smart Mobil" wird die Entwicklung neuartiger, IKT-basierte Lösungen und Dienste für den Aufbau einer Elektromobilitäts-Infrastruktur in Deutschland von 2012 bis 2014 fortgesetzt.

Weitere Informationen zum Förderprogramm "IKT für Elektromobilität": www.ikt-em.de 

Ansprechpartner Begleitforschung "IKT für Elektromobilität":

B.A.U.M. Consult GmbH
Ludwig Karg, Kristin Petersen
Fanny-Zobel-Str. 9
12435 Berlin
Tel.: +49 (0)30 53 60 18 84-12
Fax: +49 (0)30 53 60 18 84-99
E-Mail: ikt-em@baumgroup.de



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